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  • Monika Hoppe

WIR PFLEGEN VON MENSCH ZU MENSCH

IHR PFLEGEDIENST HOPPE IM HERZEN VON CRONENBERG

Vertrauen bilden – Unsere Leistungen im Überblick

Wir bieten Ihnen im Pflegedienst folgende Leistungen an:

Medizinische Versorgung:

  • Medikamentendosierung, -verabreichung, -bereitstellung
  • Injektionen herrichten und verabreichen
  • Wundversorgung
  • Stomaversorgung
  • medizinische Ernährung (enterale und parenterale Ernährungssysteme)
  • Kompressionsstrümpfe an- und ausziehen, Kompressionsverbände
  • Kontrolle von Blutzucker, Blutdruck, Puls
  • Legen und Versorgen von Blasen- und anderen Kathetern

Grundpflege:

  • Hilfestellung bei der Körperpflege
  • Duschen und Baden
  • An- und Auskleiden
  • Hautpflege
  • Hilfe bei den Mahlzeiten
Pflegedienst Hoppe in Wuppertal

Beratungsbesuch nach § 37 Abs.3 SGB XI

Hier kann der Pflegebedarf festgestellt werden.

Individuelle Beratung zur Pflegestufe

Individuelle Beratung zu Pflegegraden

Jeder Pflegegrad braucht andere Pflegeleistungen.

Beratung für pflegende Angehörige

Beratung für pflegende Angehörige

Wir nehmen Angehörige mit und helfen ihnen bei der Pflege.

Außerdem:

  • Hauswirtschaftliche Versorgung (Reinigung der Häuslichkeit, Einkaufsdienste etc.)
  • Verhinderungspflege (Stunden-, Tage- und Wochenweise)
  • Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • werden Sie bei Anträgen an die Kranken- und Pflegekasse sowie an Behörden unterstützt
  • werden Sie bei der Beantragung einer Pflegestufe oder bei der Höherstufung unterstützt
  • unterstützen wir Sie kostenlos bei Ablehnung durch die Pflegekassen
  • Beratung bei benötigten Hilfsmitteln und Wohnraumanpassung
  • organisieren wir für Sie bei Bedarf Essen auf Rädern, Fußpflege, Frisör, Hausnotruf, Rezepte, Apothekenlieferung und vieles mehr

Individuelle Beratung zu Pflegegraden

Anfang des Jahres 2017 wurden die bisher geltenden Pflegestufen auf die „Pflegegrade“ 1 bis 5 umgestellt. Die Pflegegrade dienen der Einstufung der Pflegebedürftigkeit von Betroffenen, anhand derer die Ansprüche auf Leistungsumfänge der Pflegeversicherung bemessen werden.

Im Rahmen eines Prüfverfahrens werden Betroffene auf ihre vorhandene Selbstständigkeit geprüft und nach einem Punktesystem bewertet. Dieses ist im Anschluss ausschlaggebend für die Zuordnung des Pflegegrades und dem Anspruch auf entsprechende Betreuungsleistungen. Die Umstellung von Pflegestufen zu Pflegegraden soll insbesondere von Demenz betroffenen Menschen die Beantragung von Pflegeleistungen erleichtern. Vor der Änderung galten vor allem körperliche Beeinträchtigungen als Grund der Vergabe einer höheren Pflegestufe. Die Neuerungen sollen nun auch Menschen mit geistigen oder psychischen Einschränkungen bzw. mit „eingeschränkter Alltagskompetenz“, leichter Unterstützung ermöglichen.

Betroffene, die bereits vor 2017 eine Pflegestufe beantragt haben, bekommen automatisch den entsprechenden Pflegegrad zugeordnet – ohne erneute Begutachtung.

Im aktuellen Begutachtungsverfahren zur Bestimmung des Pflegegrades (1-5) werden insbesondere folgende Bereiche der Selbstständigkeit betrachtet und in einem umfangreichen und komplexen Prozess verrechnet:

  • Mobilität: z.B. körperliche Beweglichkeit
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: z.B. Verstehen, Reden, Orientierung
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen: z.B. Unruhe, Angsterscheinungen
  • Selbstversorgung: z.B. eigenständige Körperhygiene, Nahrungsaufnahme
  • Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen:
    z.B. selbstständige Medikamenteneinnahme, verordnete Hilfsmittel gebrauchen
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: z.B. Alltag eigenständig gestalten, mit Menschen in Kontakt treten

Beratungsbesuch nach § 37 Abs.3 SGB XI

Das Sozialgesetz richtet sich an Pflegebedürftige, die durch private Pflegepersonen gepflegt werden und sich das Pflegegeld von der Pflegekasse auszahlen lassen. Die private Pflege muss mehrmals jährlich durch einen Beratungsbesuch überprüft werden. Die verpflichtete Beratung wird von einem zugelassenen Pflegedienst freier Wahl im Haushalt des Pflegenden durchgeführt. Diese findet bei den Pflegegraden 2 und 3 halbjährlich und bei den Pflegegraden 4 und 5 vierteljährlich statt. Die Vergütung der Beratungsbesuche werden von der Pflegekasse übernommen.

Ziele des Beratungsbesuchs

Die Pflegebesuche dienen der Sicherung der Pflegequalität sowie der pflegefachlichen Unterstützung der privaten Pflegepersonen, wie Ehepartnern, Verwandten oder Nachbarn. Bei den Hausbesuchen werden Fragen zu Höherstufung, Hilfsmittelbeschaffung oder zu Pflegetechniken geklärt und weiterführende Dienste, wie Friseure, Begleitdienste usw., empfohlen. Daher ist die Anwesenheit der bei der Kasse gemeldeten Pflegeperson notwendig. Mit dem Beratungsbesuch sollen Hinweise zu den körperlichen, kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen wahrgenommen werden, die sich auf die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen auswirken können. Außerdem soll sichergestellt werden, dass keine Überforderung der Pflegepersonen vorliegt. Zur Unterstützung sollen Kenntnisse über weitergehende Schulungs- und Beratungsmöglichkeiten vermittelt werden.

Folgen bei Nicht-Inanspruchnahme der Beratung

Sollte diese Pflegeberatung nicht regelmäßig in Anspruch genommen werden, kann das zu einer Kürzung des Pflegegelds führen. Nach mehrmaligem Nicht-Einreichen der Bescheinigung kann das Pflegegeld sogar ganz gestrichen werden. Aus diesem Grund wird über jeden Beratungsbesuch ein Protokoll mit Datum und Ergebnis erstellt, welches von der Pflegeperson und dem Pflegedienst unterschrieben wird und anschließend vom beauftragten Pflegedienst an die entsprechende Pflegekasse gesendet wird.

Pflegeberatung Cronenberg

Als zugelassener Pflegedienst führt auch Hoppe in Cronenburg die vorgeschriebene häusliche Beratung durch. Wird ein Pflegedienst mit der Durchführung der Pflegeberatung beauftragt, ist es sinnvoll denselben auch für die nächsten Termine zu beauftragen. Die Beratungseinsätze können dann immer von derselben Pflegefachkraft durchgeführt werden, was zu einer Festigung der Vertrauensbildung und zur Effektivität beiträgt.

Beratung für pflegende Angehörige

Die private Pflege eines geliebten Menschen ist schwierig. Aus diesem Grund gibt es zahlreiche Möglichkeiten einer Beratung für pflegende Angehörige. Eine gute erste Anlaufstelle ist ihre Pflegekasse. Dort bekommen Sie eine umfassende Beratung und kostenlose Kurse, in denen Grundkenntnisse der häuslichen Pflege vermittelt werden und Ihnen zudem die Möglichkeit verschafft, mit Menschen in ähnlichen Situationen Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.
Pflegebedürftige und deren Angehörige haben einen rechtlichen Anspruch auf eine solche kostenlose professionelle Beratung. Pflegegeldempfänger sind sogar zu regelmäßigen Beratungsbesuchen gesetzlich verpflichtet.
Die Beratung für pflegende Angehörige kann an die individuellen Bedürfnisse der Pflege angepasst werden. Mögliche Themen sind finanzielle Leistungen, rechtliche Gegebenheiten, Hilfsmittel und die Organisation der Pflege, aber auch Schulungen bezüglich Mobilisierungsmethoden, Körperpflege und Medikamentengabe. Selbstverständlich hilft Ihnen auch der Pflegedienst Hoppe gerne bei Ihrer Weiterbildung und bei Problemen in der Pflege weiter.

Psychologische Belastung für pflegende Angehörige

Da pflegende Angehörige durchgehend stark durch ihre Pflegeaufgaben eingebunden sind, bleibt ihnen kaum Zeit für Entspannungsphasen und ein Privatleben. Dadurch kommt es häufig zur Distanzierung von Freunden und dem Partner und führt zur Isolation, was wiederum die Gefahr eines Burn-outs oder einer Depression erhöht. Daher sollten Sie sich als pflegende Angehörige entlasten, indem Sie Hilfe für alltägliche Aufgaben holen und eine psychologische Beratung in Anspruch nehmen, um den richtigen Umgang mit Ihren Gefühlen und der schwierigen Situation zu lernen.
Eine Unterstützung kann zum Beispiel der Gesprächskreis zum Erfahrungsaustausch mit anderen bieten, den der Pflegedient Hoppe für pflegende Angehörige anbietet. Auch Selbsthilfegruppen verschiedener Wohlfahrtsverbände bieten einen Ort für einen Erfahrungsaustausch.

Private Pflege und finanzielle Absicherung

Als pflegende Angehörige zahlt die Pflegekasse während der Pflegezeit (bei mehr als zehn Stunden pro Woche) Beiträge zur Rentenversicherung, um Sie sozial abzusichern. Außerdem erhalten Sie Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung und sind als pflegende Angehörige in der Unfallversicherung kostenfrei gesetzlich versichert.
Ab Einritt der Pflegesituation haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf eine kurzfristige Freistellung von der Arbeit für bis zu zehn Tagen. Während dieser Erstversorgung und Planung der Pflege steht Ihnen zudem das sog. Pflegeunterstützungsgeld zu. Das Pflegezeitgesetzt räumt Ihnen als Angehöriger sechs Monate Pflegezeit ein, in der Sie Ihren Job pausieren können und dabei Sonderkündigungsschutz genießen, allerdings werden Sie in diesem Zeitraum nicht bezahlt.

Einen eigenen  Pflegedienst zu betreiben, der sich nach unserem Leitsatz „Wir pflegen von Mensch zu Mensch“ richtet, war ein lang gehegter Wunsch, den wir als Team vom Pflegedienst Hoppe nun umsetzen. Viele Cronenberger kennen unser Team schon aus der Erfahrung mit ihren Angehörigen. In den eigenen vier Wänden versorgt und unterstützt zu werden ist vielen Menschen sehr wichtig. Und dabei möchten wir Ihnen helfen.